Grüne Pesto
- marie-line1
- 14. März 2024
- 2 Min. Lesezeit
Basilikumpesto ist der Klassiker. Doch nicht nur Basilikum lässt sich wunderbar zu Pesto verarbeiten - die Natur bietet viele grüne Kräuter, die genauso gut schmecken. Von nussig über scharf bis zu einer leichten Erbsennote lässt sich alles auf der nahe gelegenen Wiese finden. Hier zeige ich dir meine Lieblingskräuter für eine feine Pesto.

Spitzwegerich
Der Spitzwegerich ist fast auf jeder Wiese zu finden und ein altbewährtes Hausmittel gegen Insektenstiche. Gewusst, dass er auch ganz gut schmeckt? Der Spitzwegerich hat nämlich eine nussige Note.
Löwenzahn
Der Löwenzahn unterstützt die Verdauung und sorgt für einen gesunden Appetit. Tipp: Nur die ganz kleinen, jungen Blätter sammeln. Die grossen sind zäh und schmecken nicht mehr so würzig.
Gänseblümchen
Davon können entweder nur die Blätter oder zusätzlich auch die Blüten verwendet werden. Gänseblümchen unterstützen die Verdauung und sorgen für eine reine Haut. Ich pflücke immer ein paar zusätzliche Blüten und verwende sie zur Dekoration meiner Gerichte.
Brennnessel
Keine Angst, spätestens mit dem Pürieren brechen die stechenden Häärchen auf den Blättern und Zweigen. Die Brennnessel enthält Eisen, Vitamin C und unterstützt die Niere. Achtung: Nicht am Wegrand sammeln, wo viele Hunde vorbeispazieren - die Brennnessel wächst gerne an Orte, an denen Tiere hinpinkeln...
Grundrezept
Zutaten
50g Nüsse (z.B. Pinienkerne, Haselnüsse oder Mandeln)
100g Kräuter
1-2 Knoblauchzehen
1.5dl Öl (z.B. Oliven-, Raps- oder Sesamöl)
evtl. Saft einer halben Zitrone
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Kräuter sammeln, waschen und antrocknen lassen oder mit einem sauberen Handtuch abtupfen.
Kräuter grob hacken, sodass sie sich im Mixer nicht verfangen.
Alle Zutaten in den Mixer geben.
Pürieren bis eine Paste entsteht.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Sofort verwenden oder zum Aufbewahren in ein sauberes Glas geben und mit Öl bedecken.
Im Kühlschrank ist die Pesto etwa eine Woche haltbar.
Ob einzeln oder als Mix - die Kräuter lassen sich nach belieben kombinieren. Meine Empfehlung: Nicht mehr als drei verschiedene Kräutersorten mischen. So lassen sich die einzelnen Geschmacksnoten noch herausschmecken.
Grün ist gut: Grüne Kräuter verfügen über viele Bitterstoffe. Diese kurbeln den Stoffwechsel an, enthalten Antioxidantien und tragen zu einer gesunden Verdauung bei.
Übrigens, wilde Kräuter enthalten oftmals mehr Mineralien, Vitamine und gesunde Stoffe als die gezüchteten Varianten.
Viel Spass beim Ausprobieren!

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